Für Hunde als soziale Tiere ist Alleinsein nicht selbstverständlich. Die gute Nachricht: Die meisten Hunde können es lernen, wenn man ihnen genug Zeit gibt und die Übungen klein hält.

So bauen Sie das Training auf

  • Mit Sekunden beginnen: Kurz aus dem Raum gehen und zurückkommen, bevor Ihr Hund unruhig wird.
  • Die Zeit langsam steigern, erst Minuten, dann länger. Lieber zu kleine Schritte als zu grosse.
  • Kommen und Gehen unaufgeregt halten, ohne grosse Verabschiedung oder stürmische Begrüssung.
  • Vorher bewegen und auslasten. Ein müder Hund ruht leichter.
  • Ein fester Ruheplatz und ein Kauartikel können beim Entspannen helfen.

Typische Fehler

Wenn ein Hund bellt oder jault und man dann zurückkommt, lernt er schnell, dass Lärm hilft. Deshalb wieder einen Schritt zurück und kürzer üben. Bestrafen nach dem Heimkommen bringt nichts, weil der Hund den Zusammenhang nicht versteht.

Hilfe holen

Zeigt Ihr Hund starke Panik, zerstört er Dinge oder verletzt er sich, steckt oft ein anderes Problem dahinter. Dann lohnt sich Unterstützung von einer Hundetrainerin oder einem Hundetrainer.