Viele Hunde nutzen ihre Krallen beim Laufen auf hartem Boden von selbst ab. Bei Hunden, die oft auf weichem Untergrund unterwegs sind, bei älteren Tieren und bei Wohnungskatzen wachsen die Krallen aber oft zu lang. Das kann beim Gehen stören und im schlimmsten Fall einwachsen.
Wann sind die Krallen zu lang?
Ein guter Hinweis beim Hund: Hören Sie die Krallen auf dem Boden klacken, sollten sie gekürzt werden. Vergessen Sie die Wolfskralle an der Innenseite des Beins nicht, sie berührt den Boden nie.
So gehen Sie vor
- Eine scharfe Krallenzange für Hunde oder Katzen verwenden, keine Nagelschere für Menschen.
- Nur die Spitze kürzen. Im Inneren der Kralle verlaufen Blutgefässe und Nerven, das sogenannte Leben. Bei hellen Krallen sehen Sie es als rosa Bereich, bei dunklen Krallen lieber in kleinen Stücken schneiden.
- Ruhig bleiben, in kleinen Schritten üben und nach jeder Kralle loben oder belohnen.
- Wenn es doch einmal blutet: Druck mit einem sauberen Tuch, die Blutung stoppt meist schnell.
Gewöhnung ist alles
Fassen Sie die Pfoten Ihres Tieres im Alltag immer wieder an, auch ohne zu schneiden. So wird die Krallenpflege mit der Zeit zur Routine. Bei Katzen hilft zusätzlich ein Kratzbaum, an dem sie die Krallen selbst pflegen können.
Passende Krallenzangen und Pflegeprodukte gibt es bei uns. Fragen Sie uns im Pfötli Shop in Stein am Rhein, wir beraten Sie gerne persönlich.